Der Gehling-Clan
Der Gehling-Clan - Genealogie (Ahnenforschung) der Familie Gehling aus Goßmannsdorf am Main - war ursprünglich eine eigene Website und ist nun dem Bereich "Specials" zugeordnet. Der Webmaster stammt mütterlicherseits von den Gehlings ab. Die Wurzeln der Gehlings sind in dem Ochsenfurter Stadtteil Erlach zu finden. Ein Schuster namens Michael Gehling stammt von dort.
Den Gehling-Clan erreichen Sie extern auch über die Domain
Anmerkung in eigener Sache:
Ahnenforschung ist ein äußerst aufwändiges, interessantes Hobby. Uns fehlt es an der nötigen Zeit, Genealogie als Hobby zu betreiben. Zum Glück gibt es aber Leute, wie Herrn Erich Weiß aus Goßmannsdorf, der die Ortschronik verfasst hat und uns immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht und unsere weitläufige Verwandte aus den USA, Kate McIntosh, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit ihrer Herkunft befasst hat. Beide haben uns die Recheren größtenteils abgenommen und beiden ist es zu verdanken, dass Gehling-Clan in den Jahren 2002 und 2003 überhaupt erst entstand.
Zeichnung von Goßmannsdorf - © 1995 by Sean Marcus Kisby - Großbritannien
Der Ursprung:
Die Wurzeln der Gehlings sind in dem Ochsenfurter Stadtteil Erlach zu finden. Ein Schuster namens Michael Gehling stammt von dort. Dessen Sohn, Joannis Gehling, im Jahre 1727 (?) geboren, war Küfer und lebte ebenfalls noch in Erlach. Laut den Nachforschungen soll er am 28.09.1799 im Alter von 72 Jahren verstorben sein. Im Jahre 1893 baute Adam Coelestin Gehling (mein Urgroßvater) für den damaligen Goßmannsdorfer Bürgermeister Breunig den Besitz, der heute die Adresse Domherrnviertel 18 (G0018, G0019) trägt. Dieses Anwesen wurde später der Wohnsitz der Gehlings, die zum einen für etwa 150 Jahre das Baugewerbe im Ort ausübten und zum anderen Landwirtschaft betrieben. Gerade während des Zweiten Weltkriegs gewährten die Gehlings vielen Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen Unterkunft. Selbst wenn es nur eine Mahlzeit oder ein warmes Plätzchen im Viehstall waren, die Menschen in Not nahmen es in Dankbarkeit an. Mein Onkel, Manfred Gehling, musste sogar mit seinem Lehrer das Zimmer teilen. Privilegien hatte hatte er dadurch keine, wie er mir einmal erzählte. Im Gegenteil, der Lehrer ging mit ihm sehr streng um - Prügelstrafe war damals noch an der Tagesordnung. Die Gehlings waren mit die erste Familie im Ort, die eine Badewanne und ein Telefon besaßen. Auch hier gestatteten sie den Nachbarn die Mitbenutzung.
Es gäbe hier noch viel Interessantes zu berichten. Um aber die Privatsphäre der lebenden Nachkommen der Gehlings zu wahren, haben wir hier nur einen kurzen Abriss aus der Ahnenforschung wiedergegeben.
Die Gehlings in den USA:
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderte ein Großteil der Gehlings aus Goßmannsdorf am Main in die Vereinigten Staaten aus. Aufgrund der Ahnenforschung meiner amerikanischen Freundin und oben bereits erwähnten Kate McIntosh, deren Vorfahren ebenfalls Gehlings aus Goßmannsdorf waren, ist heute bekannt, dass ein Michael Gehling im Jahre 1854 in Amerika ankam und dort die aus Schwaben stammende Crescentia Schmidt heiratete. Zu seinen herausragenden Leistungen zählen der Bau und die Unterhaltung einer Brauerei (1872) und eines Opernhauses in Falls City (1892) im Bundesstaat Nebraska.
Leisure And Sport Review (www.lasr.net) schreibt dazu:
"Gehling's Theater was constructed in 1892-93 by the Gehling family, owners of the local brewery. The three-story brick building has a large opera house on the second level. The interior features a curved balcony and a huge proscenium arch, which fills the entire wall of the opera house. Old posters advertising silent movies remain on the walls backstage. Listed on the National Register of Historic Places in Nebraska, the opera house once hosted stars like Fanny Rice and such classics as "Uncle Tom's Cabin" and "Shepherd of the Hills." The building is used today for retail business and storage."
Gehling's Theater: 1592 Stone Street, Falls City, Nebraska, USA.
Michael sollte nicht der einzige bleiben, der in die USA übersiedelte. Ihm folgten noch zahlreiche Gehlings aus Goßmannsdorf.
Bavarian Gehling Tree by Kate McIntosh/USA
Der Stammbaum, hier als PDF-Dokument, wird nur in englischer Sprache angeboten, da die Hauptleserschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) lebt und nur wenig Deutsch spricht. Seit wir "Gehling-Clan" veröffentlicht haben, bekommen wir immer wieder nette E-Mails von Leuten, die heute noch den Namen "Gehling" tragen, aus den USA, aus Australien und Ende 2006 erstmals von einem Manfred Gehling aus Sao Paulo / Brasilien, der schreibt, dass es auch in Brasilien einen Gehling-Clan gibt.
















